Der ehemalige österreichische Bankvorstand Wolfgang Edelmüller hat in einem Fachaufsatz aufgeschrieben, wie die Notenbanken durch eine sachlogisch konsistente Bilanzierung der Geldbasis ihren Handlungsspielraum deutlich erweitern und die Wirksamkeit ihrer geldpolitischen Maßnahmen erheblich steigern könnten. Das wirft ein schlechtes Licht auf die EZB und auf die Schweizerische Nationalbank.

Edelmüller zeigt in dem Aufsatz „Die verhinderten Möglichkeiten der Geldpolitik“ (Wirtschaft und Gesellschaft, Heft 2, 42. JG, 2016, S. 257-280), dass die derzeitige, allein historisch zu erklärende Bilanzierungspraxis der Zentralbanken der üblichen Bilanzierungslogik widerspricht. Das dient dazu, die Aufdeckung des Geldschöpfungsgewinns mit anschließender Ausschüttung an den Staat zu vermeiden und so das Vermögen zu vermehren, über das allein die Zentralbank verfügen kann, was ihre Macht und Unabhängigkeit gegenüber den Regierungen stärkt.

Dass die Buchung des Banknotenumlaufs als Verbindlichkeit in der Bilanz der EZB ein unsinniger Anachronismus ist, war in diesem Blog schon an verschiedenen Stellen (z.B. hier und hier) zu lesen. Dasselbe gilt für die Buchung der Zentralbankguthaben der Geschäftsbanken als Verbindlichkeit der EZB. Denn für beides haben die Geschäftsbanken nichts von der EZB zu fordern. Sie können nur das eine in das andere umwandeln – so wie man Münzen in Banknoten umtauschen kann, und zurück, ohne dass sich dadurch an der bilanziellen Natur dessen, was man in der Kasse hat, etwas ändert.
Edelmüllers Aufsatz ist jedoch darüber hinaus für alle interessant, die wissen wollen, wie genau die Buchungssätze in einem sachlogisch schlüssigen Buchungssystem aussehen müssten, in dem die Gewinne aus der Geldschöpfung aufgedeckt und ausgeschüttet werden.

Edelmüller erklärt, dass die Kunden-Guthaben auf Girokonten eine echte Verbindlichkeit der Geschäftsbanken darstellen, weil eine Geschäftsbank den Anspruch der Girokonteninhaber auf Verwendung der Guthaben im Zahlungsverkehr oder auf Barauszahlung nur erfüllen kann, wenn eine ausreichende Zentralbankreserve (Bargeld und Zentralbankguthaben) vorgehalten wird. Nur wenn die Geschäftsbanken sich selbst das nötige Zentralbankgeld aus dem Nichts herstellen könnten, wären die Kundenguthaben keine echte Verpflichtung. Da die Banken das nicht können, ist es korrekt, die Guthaben der Kunden als Verbindlichkeit zu buchen.

Es gibt kein Erfüllungsrisiko
Anders bei Zentralbanken, die nach Belieben Zentralbankreserven produzieren können, ebenso wie Bargeld, das sich von den Reserven nur in seiner intrinsischen Form unterscheidet. Das Buchgeld der Zentralbankguthaben kann, wie Edelmüller darlegt,  jederzeit auf Anforderung der Geschäftsbanken in Bargeld verwandelt werden. Umgekehrt kann der nicht benötigte Bargeldüberschuss der Geschäftsbanken zu Lasten der Barreserven aus der Verwahrung der Banktresore bei der Zentralbank abgeliefert werden. Ein Erfüllungsrisiko gibt es nicht, weil die Zentralbank sowohl Bargeld als auch Zentralbankreserven jederzeit unbegrenzt herstellen kann. Daraus folgert Edelmüller, dass die unterschiedliche Verbuchung von Bargeld und Zentralbankguthaben (Reserven) in den Bankbilanzen keine Rechtfertigung hat:

„Die Barreserven der Geschäftsbanken stellen liquides Vermögen in reinster Form dar, frei von jeglichem Zahlungsrisiko, weil sie selbst gesetzliches Zahlungsmittel sind. (..) Folgerichtig werden die Barreserven in den Bilanzen der Geschäftsbanken sachlogisch konsistent auf forderungsrisikofreien Kassakonten (aktiven Vermögensbestandskonten) ausgewiesen, analog zu den Bargeldbeständen in den Büchern des Nichtbankensektors. Zentralbankreserven in Form von Zentralbankguthaben werden hingegen bei den Geschäftsbanken auf aktiven Forderungskonten im Kontosoll ausgewiesen und bei der Zentralbank auf passiven Verbindlichkeitskonten im Kontohaben. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Geschäftsbanken ein Risiko bei der Mobilisierung von Forderungen (Verwandlung in Bargeld) gegen die Zentralbank aus Zentralbankguthaben (Forderungsrisiko) und die Zentralbank Verpflichtungen (Bereitstellung von Bargeld) aus den Gutschriften auf den Zentralbankkonten der Geschäftsbanken (Erfüllungsrisiko) haben. Das ist aber nicht der Fall, denn die Zentralbank schuldet den Geschäftsbanken aus den Zentralbankguthaben nichts und die Geschäftsbanken haben aus den Zentralbankguthaben nichts zu fordern, was sie nicht ohnehin schon haben, außer dass sie die intrinsische Form ihrer Zentralbankreserven gemäß  (ihrem) Barreservebedarf frei wählen können.“
In früheren Zeiten der physischen Edelmetalldeckung des Zentralbankgeldes hatten die Inhaber von Zentralbankgeld in Form von Geldmünzen, Banknoten und Zentralbankguthaben einen Forderungsanspruch auf den Goldschatzes der Zentralbank. Damals war die Verbuchung des Banknotenumlaufs und der Zentralbankguthaben der Banken als Verbindlichkeit der Zentralbank sachlogisch richtig.  Heute nicht mehr. Daher wäre heute „eine sachlogisch konsistente Bilanzierung der gesamten Zentralbankreserve analog der Barreserve (Kassakonten) auf forderungsrisikofreien, aktiven Bestandskonten der Geschäftsbanken (kassakontenähnliche Reservekonten) und auf den Eigenkapitalkonten der Zentralbank angemessen“, schreibt Edelmüller.
Der Geldschöpfungsgewinn ergibt sich aus der Relation zwischen dem betrieblichen Aufwand der Geldschöpfung und dem Wertumfang der hergestellten und in Umlauf gesetzten Geldmenge (Münzen, Banknoten und Zentralbankguthaben). Heute wird der Geldschöpfungsgewinn durch eine substanzlose Gegenbuchung versteckt.

Eine korrekte, im Sinne von sachlogisch angemessene Buchung würde die Einbeziehung der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) der Notenbank in die Verbuchung von Geldschöpfungsprozessen mit sich bringen. Edelmüller zeigt die Buchungssätze anhand des Kaufs von Staatsanleihen durch die Notenbank:

„In der Korrekturversion wird daher die Gutschrift des Erwerbspreises der Staatsanleihe auf einem Zentralbankreserve-Evidenzkonto  der depotführenden Geschäftsbank des Wertpapierfonds auf einem Erlöskonto in der GuV der Zentralbank gegengebucht, weil uno actu mit der Bezahlung der erworbenen Staatsanleihe die gesetzlichen Zahlungsmittel von der Zentralbank ohne maßgeblichen Aufwand quasi „aus dem Nichts“ hergestellt werden, um den Anleihenkauf zu finanzieren. Nachdem auf dem Aufwandskonto der GuV der Zentralbank neben einem marginalen Verwaltungsaufwand (= Herstellungsaufwand der Geldschöpfung) für die Transaktionsabwicklung die Vorsorge für das allfällige Kredit- und Marktrisiko der erworbenen Staatsanleihe in Form einer passiven Rückstellung verbucht wurde, errechnet sich die Erlös-Aufwands-Differenz als Gewinnsaldo dieser spezifischenTransaktion in der GuV der Zentralbank. (Dieser wird) als eigenkapitalfähiger Geldschöpfungsgewinn in Form eines Zugangs zum Eigenkapital in der Bilanz ausgewiesen. Der Aktivierung des Nettobuchwertes der Staatsanleihe(Kaufpreis abzüglich Transaktions-und Risikovorsorgekosten) steht ein aus der Gegenbuchung des Gewinnsaldos resultierender Anstieg des Eigenkapitals gegenüber.“
In der Bilanz der depotführenden Geschäftsbank wird die Kaufpreisgutschrift auf dem Zentralbankreserve-Evidenzkonto durch betragsgleiche Zuführung auf dem Zentralbankreservekonto als kassakontoähnlichem aktivem Bestandskonto ausgewiesen und am Girokonto des Wertpapierfonds gutgebracht.

Folgerungen
Edelmüller schließt aus seinen Überlegungen, dass es mit entsprechendem Willen kein Problem für die Zentralbank wäre, frisches Geld dem Staat zur Infrastrukturfinanzierung zukommen zu lassen, sodass es – anders als in der Finanzbranche – tatsächlich die erwünschte Wirkung entfaltet.
Man kann seine Analyse auch übertragen auf die Schweiz, um zu zeigen, wie unsinnig die Argumentation der Notenbank war, sie müsse die Obergrenze für den Frankenkurs aufgeben, weil das Verlustrisiko zu groß wurde. Bei einer vernünftigen Bilanzierung der Devisenkäufe durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) mit selbst aus dem Nichts geschaffenen Frankenguthaben, hätte jeder sehen können, dass das Risiko immer strikt kleiner dem Geldschöpfungsgewinn sein musste. Es konnte also nur den Geldschöpfungsgewinn mindern. Dazu hätte die SNB die Devisenkäufe abzüglich einer großzügigen Rücklage für Abwertungen (sagen wir 40 Prozent) und geringer Verwaltungskosten als Geldschöpfungsgewinn in der GuV und als ausschüttungsfähiges Eigenkapital in der Bilanz gebucht. Selbst bei einer späteren Abwertung der erworbenen ausländischen Wertpapiere um 40 Prozent, hätte die SNB immer noch mit Recht einen Geldschpfungsgewinn von 60 Prozent des Wertes der erworbenen Papiere ausgewiesen, und eben keinen Verlust wie nach der derzeitigen Praxis. Anstatt ein tolles Geschäft weiter zu betreiben, das die in Franken flüchtenden Ausländer den Schweizern antrugen, vollzog die SNB eine Kehrwende und führte eine massive Aufwertung des Franken herbei, die die Wirtschaft vor große Probleme stellte.

Wer meint, eine Änderung der Buchführungsprinzipien wäre problematisch, der sei daran erinnert, dass das Verstecken von ausschüttungsfähigen Gewinnen durch die Notenbanken weit über die Verbuchung der Geldschöpfung hinausgeht. So haben die Notenbanken (wie hier beschrieben) den Gewinn aus einer früheren Zuteilung von frischem Geld des Internationalen Währungsfonds (IWF), den Sonderziehungsrechten (SZR) dadurch neutralisiert, dass sie einfach einen passivischen „Ausgleichsposten für Zuteilung von SZR“ erfunden und gegengebucht haben. Es mag damals sinnvoll und wünschenswert gewesen sein, dass dieses Geld nicht gleich als Gewinn an die Regierungen ausgeschüttet wurde. Heute, in Zeiten der Deflation und Nachfrageschwäche, ist es das mit Sicherheit nicht mehr. Es steht den Notenbanken jederzeit völlig frei, diesen Ausgleichsposten aufzulösen und als Gewinn an die Regierungen auszuschütten.

Ganz ähnlich sieht es mit den völlig überhöhten Rückstellungen für Bewertungsverluste bei Gold und anderen Währungsreserven aus. Auch diese könnten jederzeit gesenkt werden. Oder die dadurch neutralisierten früheren Bewertungsgewinne könnten durch entsprechende Marktoperationen realisiert und ausgeschüttet werden. Selbst ohne die ausschüttbaren Gelschöpfungsgewinne, von denen Edelmüller schreibt, handelt es sich hierbei auf Ebene des Euroraums um hohe dreistellige Milliardenbeträge, die jederzeit ausschüttbar wären, wenn die Notenbanken nur wollten.

Die Nachfrageschwäche, die Deflationsgefahr und die Geldknappheit der Staaten sind also gewollt und von den Zentralbanken hausgemacht.


Automatic google translation in English:

How to keep the central banks the state through accounting tricks just
07/24/2016 |

Former Austrian bank executive Wolfgang Edelmüller wrote down in a technical paper, as enhance the central banks with well logically consistent accounting of the monetary base their room for maneuver considerably and could increase the effectiveness of its monetary policy significantly.
This reflects badly on the ECB and the Swiss National Bank.

Edelmüller shows in the essay " The prevented possibilities of monetary policy " (Economy and Society, Issue 2, 42. JG, 2016, pp 257-280) that the current, but historically explanatory accounting practices of the central banks of the normal accounting logic contradicts.

This serves to avoid the detection of money creation profit with subsequent distribution to the state and so to increase the capacity, through which alone the central bank may have, which reinforces their power and independence from the governments.

That the book of banknotes in circulation in the balance sheet of the ECB as a liability an absurd anachronism (as was in this blog already at different places here and here ) to read. The same applies for the booking of central bank balances of the commercial banks as a liability of the ECB.
Because for both have the commercial banks not to call on the ECB. You can only convert a in the other - just as one can exchange coins into bank notes, and back, without themselves, some changes to the accounting nature of what you have in the till.

However Edelmüller article is also interesting for those who want to know exactly how the posting records would look like in a proper logical conclusive booking system, in which the profits are uncovered from the creation of money and distributed.

Edelmüller stated that the customer current accounts represent real liability of the commercial banks, because a commercial bank can only meet the demand of current accounts holders to use the balance in payments or in cash if an adequate central reserve (cash and balances with central banks) is held. Only when the commercial banks themselves could itself produce the necessary central bank money out of nothing, the customer balances were no real commitment. As banks can not do that, it is correct, reserve assets of the customers as a liability.

There is no settlement risk

Unlike with central banks that can produce central bank reserves at will, as well as cash that differs only in its intrinsic form of the reserves. The book money the central bank balances, as Edelmüller outlining be transformed anytime at the request of commercial banks in cash. Conversely, the unneeded excess cash of commercial banks to be delivered at the expense of cash reserves from the custody of the bank vaults with the central bank. Settlement risk does not exist, because the central bank can make both cash and central bank reserves at any time unlimited. It infers Edelmüller that the different accounting of cash and central bank balances (reserves) in bank balance sheets has no
justification:

"The cash reserves of the commercial banks provide liquid assets in its purest form is free from any payment risk because they are legal tender itself. (..) Logically reported cash reserves in the balance sheets of commercial banks properly logically consistent and receivable risk-free cash accounts (active asset balance sheet accounts), analogous to the cash balances in the accounts of non-banking sector. Central Bank reserves in the form of central bank balances are however reported in commercial banks on active accounts receivable in account target and with the central bank on passive liability accounts in the account have. This gives the impression that the commercial banks a risk in mobilizing receivables (transformation into cash) against the central bank of central bank balances (demand risk) and the central bank obligations (provision of cash) from the credits to the central bank accounts of commercial banks (settlement risk). But that is not the case, because the central bank owes the commercial banks from the central bank balances nothing and the commercial banks have nothing to ask from the central bank balances, what they do not have in any case, free to choose except that they receive the intrinsic form of central bank reserves (its) cash reserve requirement can."

In former times the physical precious metal cover of the central bank money, the owner of central bank money in the form of coins, banknotes and central bank had a claim for the gold reserve of the Central Bank. At that time, the update of the banknotes in circulation and the central bank reserves of banks as a liability of the central bank was properly logically correct. Not today. Therefore, today would be "proper logically consistent accounting throughout the Central Reserve analog in the cash reserve (cash accounts) on receivable risk-free, active stock accounts of commercial banks (kassa accounts related reserve accounts) and on the equity accounts of the Central Bank appropriately," writes Edelmüller.

The seignorage arises from the relation between the operating expenses at creation of money and the value of the scope of the products manufactured and put into circulation money (coins, paper money and central bank balances). Today the seignorage is hidden by an insubstantial offsetting entry.

A correct, in the sense of property, reasonable logical booking would bring the inclusion of the profit and loss account (P & L) of the central bank in the accounting of the money creation process with them. Edelmüller shows the posting records based on the purchase of government bonds by the central bank:

"In the maintenance release therefore the credit of the purchase price of the government bond is against posted to a central bank reserve Registry account custodian business Bank of investment funds on a revenue account in the income statement of the Central Bank, because uno actu with the payment of the purchased government bond, the legal tender by the Central Bank without significant effort are virtually made "from scratch" in order to finance the purchase of bonds. After the central bank next to a marginal administrative expenses (= production expenditure of money creation) the provision for any credit and market risk of purchased government bonds in the form of a passive provision was recorded in the expense account on the income statement for transaction processing, the revenue-expenditure difference is calculated as profit balance this specific transaction in the income statement of the Central Bank. (This is) recognized as equity capable seignorage in the form of access to the equity in the balance sheet. The activation of the net bookvalue of the government bond (purchase price less transaction and provisioning costs) is offset by a resulting from the offsetting entry of the profit balance increase in equity. "

In the balance sheet of the custodian bank business, the purchase price of credit is reported on the Central Reserve Account Registry by amount equal feeding on the central bank reserve account as kassa account like active stock account and credited to the current account of the investment fund.

Conclusions

Edelmüller preclude its consideration that it would be appropriate with will not be a problem forthe central bank to allow fresh money coming to the state to finance infrastructure projects, so that - unlike in the financial sector - actually have the desired impact.

One can his analysis also applied to Switzerland to show how absurd the argument of the central bank was that she had to give up the cap on the Swiss franc exchange rate, because the risk of loss was too great. With a reasonable accounting of foreign exchange purchases by the Swiss National Bank (SNB) with itself out of nowhere franc balances created, everyone could see that the risk had to be the seignorage always strictly less. It could therefore only reduce the seignorage. For this, the SNB would have the foreign exchange purchases less generous reserve for devaluation (say 40 percent) and lower administrative costs than seignorage in the income statement and as distributable equity booked in the balance sheet. Even at a later devaluation of the acquired foreign securities to 40 percent, the SNB would have still shown justly a seigniorage of 60 percent of the value of the acquired papers, and even no loss as to the current practice. Instead of a great business to continue to operate, the fleeing foreigners in the Swiss Franc, the SNB took a U-turn and carried out a massive appreciation of the franc brought that provided the economy with major problems.

Anyone who thinks that a change in accounting principles would be problematic, the be recalled that the hiding of distributable profits goes by the central banks far beyond the accounting of money creation. Thus the central banks (as described herein) to profit from a previous allocation of new money the International Monetary Fund (IMF), the special drawing rights (SDRs) thereby neutralized that they simply have a liabilities "Counterpart of SDR allocation" invented and against booked. It might then have been sensible and desirable that this money was paid not the same as profit to governments. Today, in times of deflation and weak demand, it is no longer sure. It is the central banks free anytime completely resolve this balancing item and distribute as profits to governments.

Similarly it looks with the exorbitant reserves for valuation losses on gold and other foreign reserves. These could be reduced at any time. Or thereby neutralized earlier valuation gains could be realized and distributed through appropriate market operations. Even without the distributable seigniorage of which Edelmüller writes, these are at the euro area level to high hundreds of billions that would be distributed at any time, if the banks wanted to.

The weakness in demand, the risk of deflation and the shortage of money for the states are so deliberate and homemade by the central banks.